Zoll fängt drei Cannabis-Setzlinge aus Österreich ab, weil sie unter das Einfuhrverbot fallen
Ein Mann aus Hannover bestellte die Pflanzen im Internet. Statt der Setzlinge findet er nun Post vom Zoll im Briefkasten.
Drei Cannabispflanzen-Setzlinge haben Zöllner bei der Kontrolle eines Pakets aus Österreich entdeckt. Der Empfänger ist ein Mann aus Hannover.
Die Kontrolle lief am 3. November. Die Zollbehörden dürfen auch innerhalb der Europäischen Union stichprobenartig in Pakete schauen. Der Versand von Setzlingen ist weiterhin verboten, auch nach Inkrafttreten des Cannabisgesetzes.
Anders als bei Vermehrungsmaterialien wie Samen handelt es sich bei den Setzlingen bereits um Cannabispflanzen. Damit fallen sie unter das Einfuhrverbot. Die Kolleginnen und Kollegen leiteten ein Strafverfahren ein, wie Pressesprecherin Joline Kassner mitteilt.
Bei einer Bestellung über das Internet ist Aufmerksamkeit gefordert. Entscheidend ist das tatsächliche Stadium der Pflanze, nicht die Bezeichnung auf der Website. Statt der Setzlinge findet der Empfänger nun Post vom Zoll im Briefkasten.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Hauptzollamt Hannover
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Tatort
- Hannover