Nach Zugverweis: 23-Jähriger ruft "Sieg Heil", wirft Flasche gegen Scheibe und beleidigt Zugbegleiter
Die Gruppe hatte lautstark Musik gehört und ignorierte die Aufforderung, sie leiser zu stellen. Der 23-Jährige rief beim Aussteigen die Parole und beleidigte den Zugbegleiter sowie den Lokführer.
Ein 23-jähriger Mann hat am Montagabend in einem Regionalexpress verfassungsfeindliche Parolen gerufen und eine PET-Flasche gegen eine Scheibe geworfen.
Die dreiköpfige Gruppe war gegen 19.15 Uhr von Kiel nach Neumünster unterwegs und hörte lautstark Musik. Der Zugbegleiter forderte sie mehrfach erfolglos auf, die Musik leiser zu stellen. Daraufhin schloss er die beiden Männer und die Frau von der Fahrt aus und verwies sie in Flintbek des Zuges.
Beim Aussteigen rief der 23-jährige Deutsche lautstark "Sieg Heil" und warf eine volle PET-Flasche gegen eine Scheibe des Zuges, wobei keine Beschädigungen entstanden. Zuvor hatte er den Zugbegleiter beleidigt. Anschließend ging er zum Lokführer und beleidigte auch diesen.
Etwa eine Stunde später wurde die Bundespolizei in Neumünster informiert, nachdem die Gruppe ihre Fahrt mit dem nächsten Zug fortgesetzt hatte.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 23 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen
- Tatzeit
- 13.07.2026 um 19:15 Uhr
- Tatort
- Flintbek
- Motiv
- Hass