Falscher Microsoft-Mitarbeiter täuscht Virus vor und erbeutet 3.500 Euro per Direktüberweisung
Die 62-Jährige erhielt eine Viruswarnung auf dem Computer und kontaktierte den angegebenen Anschluss. Der Täter gab vor, bei Rückbuchungen zu helfen, und erlangte Zugriff auf ihr Bankkonto.
Eine 62-Jährige erstattete Strafanzeige wegen Betrugs im Polizeirevier Dessau-Roßlau.
Am 21. Juli 2026 gegen 15:30 Uhr erhielt sie auf ihrem Computer eine Nachricht, die vor einem angeblichen Virus warnte. Über die angegebene Telefonnummer kontaktierte sie einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter. Dieser behauptete, es seien bereits zwei unautorisierte Abbuchungen von ihrem Bankkonto erfolgt, und bot Hilfe bei der Rückbuchung an. Dafür bat er um Zugang zum Konto.
Nachdem sie den Zugriff ermöglichte, führte der Unbekannte vier Direktüberweisungen in Höhe von knapp 3.500 Euro aus. Ein Bankmitarbeiter teilte ihr später mit, dass zuvor keine Abbuchungen erfolgt waren und die Buchungen nicht rückgängig gemacht werden können, da sie autorisiert und in Echtzeit ausgeführt wurden.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 62 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 21.07.2026 um 15:30 Uhr
- Tatort
- Dessau-Roßlau
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 3,5k €