Festnahme nach Schockanruf in Freiburg - 22-Jähriger in U-Haft
Ein 49-Jähriger sollte per Schockanruf eine Kaution für einen angeblichen tödlichen Unfall zahlen. Er durchschaute den Betrug und informierte die Polizei.
Ein dringend Tatverdächtiger konnte am Dienstag, 14.01.2025, gegen 15:40 Uhr in einem Parkhaus eines Supermarktes in der Zita-Kaiser-Straße in Freiburg festgenommen werden, nachdem dieser nach einem vorausgegangenen, sogenannten Schockanruf diverse Wertgegenstände des Geschädigten entgegennehmen wollte.
Nach derzeitigem Ermittlungstand wurde zuvor gegen 13:00 Uhr ein 49-jähriger Mann aus Sölden von bislang Unbekannten telefonisch kontaktiert. Die Täterschaft täuschte dabei vor, dass ein nahestehendes Familienmitglied des Geschädigten einen tödlichen Verkehrsunfall verusacht haben sollen und zur Abwendung der Untersuchungshaft eine Kaution gezahlt werden müsse.
Der 49-Jährige erkannte, dass es sich bei dem Sachverhalt um einen Betrugsversuch gehandelt hatte und informierte die Polizei. Rund zweieinhalb Stunden später gelang es der Kriminalpolizei Freiburg einen 22-jährigen dringend Tatverdächtigen nach der Übergabe der Wertgegenstände in dem dafür vereinbarten Parkhaus vorläufig festzunehmen.
Ein von der Staatsanwaltschaft Freiburg beantragter Haftbefehl wurde heute antragsgemäß erlassen und in Vollzug gesetzt. Der dringend Tatverdächtige polnischer Staatsangehörigkeit befindet sich nun in Untersuchungshaft.
ak
Quelle: Polizeipräsidium Freiburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 22 Jahre, polnisch
- Opfer
- 1 Person, 49 Jahre, männlich
- Tatort
- Zita-Kaiser-Straße, Altstadt, Freiburg