Betrug mit fingierter Echtzeitüberweisung in Braunschweig - vier Fälle
Bei derselben Masche - Ansprache nahe Banken und Geldautomaten, fingierte Echtzeitüberweisung gegen Barauszahlung - wurden vier Taten angezeigt. Der Schaden beträgt 2250 Euro.
Seit Jahresbeginn kam es in Braunschweig und in Wolfsburg in insgesamt acht bekannten Fällen zu einer neuen und besonderen Betrugsmasche. Die Täter gehen dabei auf identische Art und Weise vor. Zumeist junge und gepflegt aussehende Personen sprechen in der Nähe von Banken oder Geldautomaten scheinbar willkürlich Passanten an. Mit akzentfreiem Englisch spiegeln sie vor, dass sie keinen Zugriff auf ihr Konto haben und daher aktuell mittellos sind, weil sie nicht an Bargeld kommen. Sie bieten an, eine Echtzeitüberweisung vorzunehmen und erbitten im Gegenzug die Auszahlung der Summe in bar. Dabei zeigen sie auf ihrem Handy etwas vor, was die angebliche Überweisung bestätigt. Darüber hinaus geben sie ihren Opfern eine Handynummer, über die sie erreichbar sein wollen. Im Nachgang stellt sich jedoch heraus, dass keine Überweisung von einem englischen Konto erfolgt ist und die Masche wird als Betrug erkannt.
In Braunschweig wurden bislang ebenfalls vier Taten zur Anzeige gebracht. Der Schaden hier beträgt 2250EUR.
Quelle: Polizei Wolfsburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 4 Personen
- Tatort
- Braunschweig
- Schaden
- 2,3k €