Polizei kontrolliert knapp 700 Menschen im ÖPNV und stellt 41 Gegenstände sicher
Zwölf Messer, ein Pfefferspray, Vapes und Betäubungsmittel landen in der Asservatenkammer. Drei Strafverfahren und 34 Ordnungswidrigkeiten leitet die Polizei ein.
Zwölf Messer, ein Pfefferspray, Vapes, Snus und Betäubungsmittel holen die Einsatzkräfte aus Taschen und Jacken. Insgesamt 41 Gegenstände stellen sie sicher.
Anlass ist das einjährige Bestehen der Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in öffentlichen Verkehrsmitteln. Am 04.11. kontrolliert das Polizeipräsidium Mainz deshalb landesweit. Schwerpunkt ist der Mainzer Hauptbahnhof, wo Innenminister Schwickert die Kontrollen begleitet. Auch in Worms, Osthofen, Alzey, Wörrstadt, Kirchheimbolanden, Eisenberg, Bad Kreuznach, Bingen, Kirn und Bad Sobernheim sind Kräfte unterwegs.
Unterstützt wird die Polizei vom Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik. Mehrere kommunale Vollzugsdienste und die Bundespolizei beteiligen sich. Knapp 700 Personen werden kontrolliert. Die Einsatzkräfte leiten drei Strafverfahren und 34 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Die Kontrollen stoßen bei den Bürgern auf positive Resonanz. Im Stimmungsbild zeigt sich aber, dass vielen das Waffen- und Messerverbot im ÖPNV bislang nicht bekannt war.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Mainz
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