Zoll durchsucht 76 Objekte in neun Bundesländern: 1,3 Millionen Euro Schaden durch Scheinfirmen

Rund 400 Zöllner vollstrecken 95 Durchsuchungsbeschlüsse. Gegen sieben Beschuldigte aus der Baubranche wird ermittelt.

LandshutBayernVeröffentlicht am
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Mit rund 400 Einsatzkräften hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit in den frühen Morgenstunden 76 Objekte in neun Bundesländern durchsucht. Die Aktion mit dem Namen "Nibelungen" richtet sich gegen mutmaßlichen Sozialbetrug in Millionenhöhe.

Die Durchsuchungen erfolgten auf Grundlage von 95 Beschlüssen und betrafen Wohnungen, Unternehmen sowie Auftraggeber- und Servicefirmen. Die Objekte lagen in Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Sachsen, Niedersachsen, Brandenburg und Bremen. Die Ermittlungen des Hauptzollamts Landshut liefen mehrere Monate.

Das Verfahren richtet sich gegen sechs serbische Staatsangehörige und eine Person unbekannter Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 25 und 54 Jahren. Sie sollen Abdeckrechnungen von Scheinfirmen genutzt oder erstellt haben, um Sozialversicherungsbeiträge zu hinterziehen.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Hauptzollamt Landshut

Tatdetails

Tatverdächtige
7 Personen, 25-54 Jahre, männlich, serbisch
Tatzeit
15.07.2026 um 06:00 Uhr
Tatort
Landshut
Schaden
1,3 Mio. €

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