Messerstich am Oberkörper: Anwohner finden den 34-Jährigen, zwei Monate später sitzt ein 32-Jähriger in der Psychiatrie
Die Ermittler stellen in der Wohnung des Tatverdächtigen ein Messer sicher, das die Tatwaffe sein könnte. Der 32-Jährige schweigt zum Vorwurf des versuchten Mordes.
Anwohner finden einen schwer verletzten Mann auf der Straße und alarmieren die Polizei. Der 34-Jährige blutet am Oberkörper, ein Unbekannter hat ihn mit einem Messer oder einem anderen spitzen Gegenstand getroffen.
Die Tat geschieht am Morgen des 25. August 2026 in der Schanzstraße, Ecke Goethestraße. Der Verletzte kommt in ein Krankenhaus. Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizei Ludwigshafen nehmen die Ermittlungen auf.
Intensive Ermittlungen führen die Beamten zu einem 32-jährigen Tatverdächtigen. Am 30. Oktober 2026 vollstrecken sie an seiner Wohnanschrift einen Unterbringungsbefehl und einen Durchsuchungsbeschluss. Der Mann kommt in Haft. Bei der Durchsuchung stellen die Ermittler ein Messer sicher, bei dem es sich möglicherweise um die Tatwaffe handelt.
Am Tag darauf setzt der Haftrichter den Unterbringungsbefehl in Vollzug. Der 32-Jährige macht keine Angaben zur Sache und kommt vorläufig in ein psychiatrisches Krankenhaus. Grund für den Unterbringungsbefehl statt eines Haftbefehls: Es gibt dringende Gründe für die Annahme, dass er wegen einer psychischen Erkrankung strafrechtlich nicht voll verantwortlich war. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 32 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 34 Jahre, männlich
- Tatort
- Schanzstraße, Ludwigshafen