Versuchter Betrug in Leimen - Schockanrufe scheitern
Mit einer vorgetäuschten Krebserkrankung der Tochter versuchten Unbekannte am Mittwochmittag lebensältere Menschen um sechsstellige Summen zu bringen. Die Täter forderten Bargeld und Schmuck für Medikamente, scheiterten jedoch am Misstrauen der Opfer.
Unbekannte versuchten mit einer perfiden Betrugsmasche, an das Vermögen zumeist lebensälterer Menschen zu gelangen.
Am Mittwochmittag erhielten mehrere lebensältere Menschen in Leimen den Anruf einer männlichen Person, die sich als Professor einer Klinik ausgab, an der angeblich die Tochter gerade wegen einer Krebserkrankung im Endstadium behandelt werde. Für ein Medikament, das ausschließlich in der Schweiz erhältlich und selbst zu bezahlen sei, sollten die Angerufenen einen sechsstelligen Eurobetrag bezahlen. Wegen der Zahlungsmodalitäten wurde das Gespräch an eine weibliche Person weitergegeben. Als diese schließlich gezielt nach Bargeld, Schmuck und weiteren Wertsachen fragte, wurden die Angerufenen misstrauisch und legten auf. Dadurch kam es in keinem Fall zu einem Schaden.
Präventionshinweise:
Weitere Informationen, wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden Sie auch online:https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person
- Tatzeit
- 25.03.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Leimen
- Motiv
- Raub