Mit Haftbefehl gesuchte Frau am Grenzübergang gestoppt, Reststrafe von 321 Tagen wird vollstreckt
Die 43-Jährige war 2018 wegen Raubes und Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach ihrer Abschiebung 2019 waren noch 321 Tage offen.
Eine mit Haftbefehl gesuchte 43-Jährige ist am Sonntagabend am Grenzübergang Grenzach von der Bundeszollverwaltung kontrolliert worden. Bei der Überprüfung der Beifahrerin eines Autos mit polnischer Zulassung stellten die Beamten den offenen Haftbefehl fest.
Die rumänische Staatsangehörige war 2018 wegen Raubes sowie Körperverletzungsdelikten zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. 2019 wurde sie in ihr Heimatland abgeschoben.
Da von der Verurteilung noch 321 Tage zu vollstrecken waren, übergab der Zoll die Frau zuständigkeitshalber an die Bundespolizei. Anschließend wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Nach der Haft droht ihr die erneute Abschiebung.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, weiblich, rumänisch
- Tatort
- Grenzach-Wyhlen