Körperverletzung und Sachbeschädigung in Bischofswiesen
Nach einem Streit im Regionalzug schlug ein 27-Jähriger einen Fahrgast mit den Fäusten und trat mehrfach gegen dessen Kopf, wodurch das Opfer verletzt wurde. Der Tatverdächtige, der zudem exhibitionistische Handlungen zeigte, wurde festgenommen.
Bereits am Samstagabend (25. April) gegen 20.30 Uhr soll es in einem Regionalzug sowie im weiteren Verlauf am Bahnsteig Bischofswiesen zu einem gewalttätigen Vorfall gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 27-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger einen anderen Fahrgast mit den Fäusten geschlagen und anschließend mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Ein weiterer Fahrgast, ein 29-Jähriger, hat versucht die beiden Personen zu trennen, was jedoch nicht gelang, da sich die Auseinandersetzung im weiteren Verlauf auf den Bahnsteig verlagerte. Dort soll der Tatverdächtige zudem die Glasscheibe einer Anzeigetafel erheblich beschädigt haben.
Darüber hinaus soll der 27-Jährige, laut Aussagen des Zugbegleiters, im Zug mehrfach exhibitionistische Handlungen begangen haben, die er dann gegenüber den vor Ort eingetroffenen Polizeibeamten der Landes- und Bundespolizei fortgesetzt hat. Der Tatverdächtige zeigte sich während der polizeilichen Maßnahmen durchgehend aggressiv, unter anderem bespuckte und beleidigte er einen Bundespolizisten. Ein bei dem Ukrainer durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ.
Der 27-Jährige muss sich nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie exhibitionistischer Handlungen verantworten.
Quelle: Bundespolizeidirektion München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 27 Jahre, männlich, ukrainisch
- Opfer
- 2 Personen, 29 Jahre, männlich
- Tatort
- Bischofswiesen