Versuchte Kindesentführung in Geislingen - Polizei prüft Vorfall
Ein dunkler PKW stoppte am Vormittag an einem Zebrastreifen, woraufhin ein bärtiger Beifahrer ausstieg und einen elfjährigen Schüler ansprach. Der Junge blieb körperlich unverletzt, während die unbekannten Männer anschließend flüchteten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Ein 11-jähriger Junge lief von der Bushaltestelle Längentalstraße in Richtung Schulgelände. Dabei soll er sich etwas abgesetzt hinter dem Rest seiner Schulklasse befunden haben. Am dortigen Zebrastreifen blieb der Junge stehen und verweilte dort kurzzeitig. Zu diesem Zeitpunkt soll ein dunkler PKW am Zebrastreifen angehalten haben. Der Beifahrer stieg aus und sprach den Jungen mutmaßlich an. Danach fuhr das Auto davon. Den Vorfall teilte der Junge im Anschluss der Schule mit. Die Polizei prüft nun die Hintergründe und die Art der Kontaktaufnahme.
Der Mann wird als etwa 30 bis 40 Jahre alt mit dunklem Bart beschrieben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er einen schwarzen Pullover mit Kapuze. Vom Fahrer ist lediglich bekannt, dass er eine dunkle Jacke trug und eine Mütze aufhatte. Das Polizeirevier Geislingen (Tel.: 07331/ 93270) sucht nun nach den Fahrzeuginsassen und möglichen Zeugen. Die Polizei wird die nächste Zeit vermehrt im Bereich der Schule präsent sein.
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Johanna Christau, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 30-40 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 11 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 16.03.2026 um 11:00 Uhr
- Tatort
- Längentalstraße, Geislingen