Polizei stoppt mutmaßliche Schleusung auf A4: Fahrer wollte Georgier ohne Aufenthaltsrecht in…

Bei der Kontrolle am Grenzübergang Ludwigsdorf hatten zwei der vier georgischen Insassen kein gültiges Aufenthaltsrecht. Die Bundespolizei wies alle drei Personen nach Polen zurück.

GörlitzSachsenVeröffentlicht am
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Kurz nach Mitternacht hat die Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der A4 einen in Polen zugelassenen Mercedes-Benz kontrolliert und dabei eine mutmaßliche Schleusung gestoppt.

Der 32-jährige aserbaidschanische Fahrer händigte den Beamten seinen Reisepass und einen polnischen Aufenthaltstitel aus. Mit ihm im Fahrzeug befanden sich vier georgische Staatsangehörige. Bei der Prüfung der Reisedokumente stellten die Einsatzkräfte fest, dass nur zwei der Insassen über ein aktuell gültiges Einreiserecht für Deutschland verfügten. Die beiden anderen, ein 21-Jähriger und ein 26-Jähriger, hatten sich nach Ablauf ihres Visums bereits drei Monate unerlaubt in Polen aufgehalten.

Bei der vertieften Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer die Georgier in die Niederlande bringen wollte. Dort sollte nach seinen Angaben eine angeblich touristische Rundreise stattfinden.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf