Rumäne (43) fährt mit Haftbefehl nach Erschleichen von Leistungen - Beifahrer zahlt 550 Euro
Die Zivilstreife stoppte den Wagen auf der Grenzstraße. Der Beifahrer überwies die Geldstrafe, sodass der 43-Jährige keine Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.
Eine Zivilstreife der Bundespolizei stoppte am 09.09.2026 gegen 08:45 Uhr auf der Grenzstraße in Ellund einen Renault Scenic mit rumänischem Kennzeichen.
Am Steuer saß ein 43-jähriger Rumäne, der per Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen gesucht wurde. Die Beamten verhafteten ihn und brachten ihn zur Bundespolizeiinspektion Flensburg.
Der Beifahrer organisierte über Verwandte in Rumänien per Geldtransfer knapp 550 Euro inklusive Verwaltungsgebühren. Dadurch blieb dem 43-Jährigen der Antritt einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe erspart.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnten beide ihre Fahrt fortsetzen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, männlich, rumänisch
- Tatort
- Grenzstraße, Ellund