Unbekannte legen 50-Zentimeter-Steinbrocken auf Gütergleise - Lokführer erfasst ihn und löst Notbremsung aus
Der Güterzug kollidierte mit dem Stein, blieb aber auf der Strecke. Die Polizei geht von einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr aus und sucht Zeugen.
Ein 50 Zentimeter großer Steinbrocken lag am Freitagnachmittag auf den Gleisen der Güterbahnlinie zwischen Westerholt und Gelsenkirchen-Buer.
Gegen 15:50 Uhr erfasste ein Güterzug den Stein. Der Lokführer meldete die Kollision, woraufhin Polizei, Bundespolizei und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn die Strecke sperrten und nach der Ursache suchten.
Sie fanden den Steinbrocken unterhalb einer Eisenbahnbrücke. Am Zug entstand geringer Sachschaden, der Gleiskörper blieb unbeschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Polizei geht von einem vorsätzlich gelegten Stein aus und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Verursacher müssen mit erheblichen Regressforderungen der Bahn rechnen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizei Gelsenkirchen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatort
- Gelsenkirchen