Trunkenheitsfahrt auf der A4 - Frau nach Unfall weitergefahren
Eine 38-jährige Dacia-Fahrerin fiel durch gefährliche Fahrweise auf, ein Atemalkoholtest ergab 1,28 Promille. Etwa eine Stunde zuvor hatte sie einen Unfall mit der Schutzplanke verursacht und war weitergefahren. Auch ihre Ausfuhrkennzeichen waren ungültig.
(1708) Beamten der Bereitschaftspolizei war am Sonntagmorgen auf der Autobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Siebenlehn und Hainichen ein Pkw Dacia (Fahrerin: 38) mit auffälliger Fahrweise ins Visier geraten. Die Dacia-Fahrerin hatte mehrfach die Fahrspuren gewechselt, ohne zu blinken. Hierbei nahmen die Einsatzkräfte Alkoholgeruch bei der Frau wahr. Ein mit ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass die 38-Jährige etwa eine Stunde vorher einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 4 in Bautzen verursachte hatte. Sie war mit der dortigen Schutzplanke kollidiert und hatte ihre Fahrt anschließend pflichtwidrig fortgesetzt. Verletzt wurde dabei niemand. Zudem stellten die Polizisten fest, dass die am Pkw Dacia angebrachten Ausfuhrkennzeichen bereits ihre Gültigkeit verloren hatten. Für die deutsche Staatsangehörige folgten neben einer doppelten Blutentnahme auch die Sicherstellung ihres Führerscheines und der Fahrzeugschlüssel. Zudem muss sie sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. (mou)
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 38 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatort
- BAB 4, Hainichen