Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Eberswalde
Ein 43-Jähriger leistete bei einer Wohnungsöffnung massiven Widerstand und bedrohte die Beamten mit einem gezielten Messerangriff. Der unter Drogeneinfluss stehende Mann wurde nach seiner Festnahme in eine Klinik eingewiesen und angezeigt.
Am Morgen des 03.03.2026 wurde der Polizei eine Ruhestörung gemeldet. Der Verursacher des Ganzen befand sich dabei offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation. So begaben sich Streifenbeamte in die Wittstocker Straße, um der Sache nachzugehen. Der Mann weigerte sich jedoch hartnäckig, ihnen die Tür zu öffnen. Kameraden der Feuerwehr rückten an und übernahmen diese Aufgabe. In den Räumlichkeiten fand sich der Mieter, welcher ein Messer in der Hand hielt und tatsächlich den Eindruck erweckte, sich in einer psychischen Ausnahmesituation zu befinden. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es den Polizisten, den Wütenden zu bändigen und ihm Handfesseln anzulegen. Das hielt ihn trotzdem nicht von weiteren Widerstandshandlungen ab. Der 43-jährige Deutsche stand unter dem Einfluss berauschender Mittel und befindet sich nun in einem Krankenhaus, wo ihm ärztliche Hilfe zuteilwerden kann. Trotzdem hat das Ganze für ihn ein juristisches Nachspiel. Es wird dem Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte nachgegangen.
Quelle: Polizeidirektion Ost
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, männlich, deutsch
- Tatzeit
- 03.03.2026 um 08:00 Uhr
- Tatort
- Wittstocker Straße, Eberswalde