Anlagebetrug mit Kryptowährungen in München - Schaden über Million Euro
Ein 56-Jähriger lernte Anfang März über eine App eine vermeintliche Frau kennen und investierte bei einer gefälschten Kryptobörse. Nach vorgetäuschten Gewinnen überwies er angebliche Steuern und Gebühren und erlitt einen Schaden von über einer Million Euro.
Anfang März 2025 lernte ein 56-jähriger Münchner über eine App eine vermeintliche Frau kennen. Mit dieser stand er längere Zeit in Kontakt, wobei unter anderem das Thema Kryptowährungen besprochen wurde.
Der 56-Jährige wurde dazu gebracht bei einer vermeintlichen Kryptobörse ein Konto zu eröffnen. Er begann damit, hohe Einzahlungen auf die angebliche Kryptobörse vorzunehmen. Nach einiger Zeit wurde ihm ein erheblicher Gewinn vorgetäuscht. Um sich diesen auszahlen zu lassen habe er jedoch angebliche Steuern und Gebühren auf eine andere Plattform überweisen sollen. Dem kam der 56-Jährige nach, weshalb letztlich ein Vermögensschaden von über einer Million Euro entstand.
Als er die erwartete Auszahlung nicht erhielt, wandte er sich an die Polizei und erstattete Anzeige.
Das Kommissariat 71 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 56 Jahre, männlich
- Tatort
- München