Versuchter Raub mit Messer in Berlin-Spandau - 15-Jährige verletzt
Nach einer verbalen Forderung nach Wertsachen wurde eine 15-Jährige beim Verlassen des Bahnhofs von zwei Jugendlichen attackiert, an den Haaren gezogen sowie geschlagen. Die Täterinnen bedrohten sie mit einem Messer und verletzten sie an der Hand.
In Spandau kam es heute Morgen zu einer versuchten Raubtat zwischen vier weiblichen Jugendlichen. Gegen 8 Uhr wurden eine 15-Jährige und ihre 14-jährige Freundin auf dem Schulweg in der U-Bahnstation Rathaus Spandau von zwei anderen weiblichen Jugendlichen angesprochen. Dabei sollen sie die 15-Jährige aufgefordert haben, Wertsachen herauszugeben. Sie habe sich geweigert und sei daraufhin weiter bedrängt worden. Die Freundinnen flüchteten sich in eine dortige Bäckerei. Beim späteren Verlassen des U-Bahnhofes trafen sie erneut auf die Tatverdächtigen. Die 15-Jährige sei an den Haaren gezogen, geschlagen und getreten worden. Sie sei außerdem mit einem Messer bedroht und damit an einer Hand verletzt worden. Die beiden Freundinnen retteten sich in einen herankommenden Bus und die Angreiferinnen flohen ohne Tatbeute. Die 15-Jährige will sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Das Jugendkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) hat die weiteren Ermittlungen
übernommen.
Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, weiblich
- Opfer
- 2 Personen, 14-15 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 23.02.2026 um 08:00 Uhr
- Tatort
- Spandau, Berlin
- Motiv
- Raub