Festnahme am Hauptbahnhof Hildesheim
Ein Fahrgelddelikt in einem Regionalexpress führte zur Festnahme einer 44-jährigen Frau, die sich zuvor auf der Zugtoilette versteckt hatte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl wegen Diebstahls vorlag.
Am gestrigen Abend wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei in Hildesheim zu einem Fahrgelddelikt in einem Regionalexpress, auf der Fahrt von Goslar nach Salzgitter gerufen. Die Verdächtige hatte sich zuvor vor dem Zugbegleitpersonal versteckt und auf der Zugtoilette eingeschlossen.
Nach der Einfahrt des Zuges war die Tatverdächtige, eine 44-jährige Slowakin, bereits aus der Toilette gekommen. Die Bundespolizisten stellten die Personalien der Frau fest und ermittelten im polizeilichen Auskunftssystem eine bestehende Fahndung. Die 44-Jährige war 2023 wegen gemeinschaftlichen Diebstahls und Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt worden, zahlte diese jedoch nicht. Mit einem Vollstreckungshaftbefehl fahndeten die Justizbehörden nach ihr.
Die Beamten nahmen die Frau noch am Bahnsteig fest und erklärten ihr die weiteren Maßnahmen auf der Dienststelle. Da die 44-Jährige den haftbefreienden Betrag nicht entrichten konnte, musste sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt für Frauen antreten.
Durch das Fahren ohne Fahrschein leitete die Bundespolizei in Hildesheim ein Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen ein.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Hannover
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 44 Jahre, weiblich, slowakisch
- Tatzeit
- 17.03.2026
- Tatort
- Hildesheim