Festnahme wegen Kennzeichenmissbrauchs am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
Bei der Kontrolle eines Fluges aus Spanien nahm die Bundespolizei einen 27-jährigen Spanier fest, gegen den ein Haftbefehl wegen Kennzeichenmissbrauchs vorlag. Der Mann zahlte die geforderte Geldstrafe und entging so einer zehntägigen Haftstrafe.
Am 5. August 2025 nahm die Bundespolizei am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden einen spanischen Staatsangehörigen auf Grundlage von PNR-Daten fest. Im Rahmen der Kontrolle eines Fluges aus Spanien kontrollierten die Bundespolizisten den 27-Jährigen.
Gegen den Mann lag ein Haftbefehl wegen Kennzeichenmissbrauchs vor. Er konnte die geforderte Geldstrafe bezahlen und so eine zehn Tage lange Haftstrafe abwenden.
Hintergrund:
Bereits seit 2017 sind Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, für alle grenzüberschreitenden kommerziellen Flüge Daten ihrer Reisegäste an das Bundeskriminalamt zu übermitteln. Dabei geht es hauptsächlich um sogenannte PNR-Daten (Passenger Name Records), die bei der Buchung einer Reise anfallen (u.a. Namen des Reisenden oder Abflugdatum). Mehrere Partnerbehörden überprüfen diese Daten zum Zwecke der Verhütung, Aufdeckung und Verfolgung terroristischer Straftaten sowie schwerer Kriminalität. Bei erkannten Fahndungstreffern werden die Daten an die Bundespolizei für weitere Maßnahmen übermittelt (z.B. Einreiseverweigerungen oder Festnahmen).
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 27 Jahre, männlich, spanisch
- Tatort
- Rheinmünster