Falschfahrer auf der A7 bei Hildesheim gestoppt
Ein 80-jähriger Autofahrer befuhr in der Nacht zum Dienstag die A7 in falscher Richtung, nachdem er mutmaßlich an der Anschlussstelle Derneburg falsch aufgefahren war. Einsatzkräfte stoppten den Mann und brachten ihn zur Dienststelle.
BAB 7 - (jpm) Ein Streifenteam der Autobahnpolizei Hildesheim hat in der Nacht zu Dienstag (28.04.2026) die Fahrt eines 80-jährigen Mannes beendet, der die A7 zuvor mit seinem Auto in entgegengesetzter Richtung befahren hatte.
Die Beamten befuhren die A7 gegen 03:00 Uhr in Richtung Hannover, als sie zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Derneburg Scheinwerferlicht bemerkten, das ihnen auf der Nordfahrbahn entgegenkam. Zu diesem Zeitpunkt waren unter anderem mehrere Schwerlasttransporte in Richtung Hannover unterwegs.
Der Verkehr wurde durch die Beamten mittels der lichttechnischen Einrichtungen an ihrem Streifenwagen sofort zum Stehen gebracht. Anschließend wurde der entgegenkommende Pkw gestoppt, an dessen Steuer der 80-Jährige saß. Wie sich herausstellte, war der Mann zeitlich und örtlich desorientiert. Darüber hinaus ist der Senior nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Vorliegenden Erkenntnissen zufolge ist er mutmaßlich an der Anschlussstelle Derneburg in verkehrter Richtung auf die A7 aufgefahren.
Die Beamten entfernten das Auto des Mannes von der Autobahn und brachten den 80-Jährigen zur Dienststelle nach Hildesheim. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kam er später in ein Krankenhaus.
Quelle: Polizeiinspektion Hildesheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 80 Jahre, männlich
- Tatort
- A7, Hildesheim