Schüsse auf Café-Fensterfront: 21-Jähriger wegen versuchten Mordes aus Habgier festgenommen
Die Polizei durchsuchte sieben Objekte in drei Berliner Bezirken und stellte Waffen, Munition und mutmaßliches Kokain sicher. Ein zweiter 21-Jähriger wurde vorläufig festgenommen.
Ein 21-Jähriger soll in der Nacht auf den 2. April mit einer halbautomatischen Schusswaffe auf die Fensterfront eines Cafés in der Hermannstraße in Neukölln geschossen haben. Die sich in dem Café aufhaltenden Personen blieben unverletzt.
Die Schüsse stehen nach bisherigen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Aufforderung zur Zahlung von sogenanntem „Schutzgeld“. Der Tatverdächtige soll dabei in Kauf genommen haben, dass die Personen tödlich getroffen werden.
Einsatzkräfte der BAO Ferrum des Landeskriminalamts nahmen den 21-Jährigen gestern im Auftrag der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin in Treptow-Köpenick fest. Gegen ihn besteht der Verdacht des versuchten Mordes aus Habgier, der besonders schweren räuberischen Erpressung sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 21 Jahre, männlich
- Tatort
- Hermannstraße, Neukölln, Berlin
- Motiv
- Raub