Betrug durch Call ID Spoofing in der Wesermarsch

DelmenhorstNiedersachsenVeröffentlicht am
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Die Notrufnummer 116 116 kann gewählt werden, um Kredit-, Debit-, oder Girokarten sperren zu lassen. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch sind nun die ersten Fälle bekannt geworden, in denen Kriminelle die Nummer für betrügerische Anrufe genutzt haben. Die Polizei warnt und fasst zusammen, dass vom (Sperr-)Notruf keine Anrufe ausgehen. Erscheint die 116116 im Display der angerufenen Person, handelt es sich um Betrugsversuche.

Im aktuellen Fall erhielt ein Mann aus der südlichen Wesermarsch einen Anruf von der Sperr-Hotline, in dem ihm glaubhaft versichert wurde, dass auf seinen Bankkonten auffällige Transaktionen festgestellt worden seien. Er gewährte den Anrufern Fernzugriff auf seinen Laptop und ermöglichte den Betrügern so Zugang zu seinen Konten. Dadurch war es ihnen möglich, mehrere tausend Euro zu transferieren.

Das Vorgehen wird als Call ID Spoofing bezeichnet und beschreibt eine Methode, bei der die angezeigte Telefonnummer bei der angerufenen Person manipuliert wird, um über die wahre Identität des Anrufers zu täuschen. Sehr häufig sind Fälle, in denen die polizeiliche Notrufnummer 110 im Display erscheint und angebliche Polizeibeamte versuchen, an das Ersparte der angerufenen Person zu gelangen. Egal welche Nummer angezeigt wird, eines haben die Anrufer gemeinsam: Betrügerische Absichten. Die Hinweise der Polizei:

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person
Opfer
1 Person, männlich
Tatzeit
16.04.2026
Tatort
Delmenhorst
Motiv
Raub
Schaden
3,0k €

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