Per Haftbefehl gesuchter Pole bei Grenzkontrolle erwischt - muss 99 Tage ins Gefängnis
Der 31-Jährige wurde 2023 wegen Widerstands und Angriffs auf Polizeibeamte zu einer Geldstrafe verurteilt. Da er nicht zahlte, erließ die Staatsanwaltschaft Hildesheim einen Haftbefehl.
Bei einer Grenzkontrolle auf der BAB 4 in Ludwigsdorf haben Einsatzkräfte kurz nach Mitternacht einen 31-jährigen polnischen Staatsangehörigen kontrolliert. Der Mann war Insasse eines internationalen Linienbusses und wurde per Haftbefehl gesucht.
Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim vorlag. Ihm wurde vorgeworfen, im Jahr 2022 Polizeivollzugsbeamten Widerstand geleistet und sie aktiv angegriffen zu haben. In Tateinheit mit Körperverletzung wurde er 2023 durch das Amtsgericht Peine zu einer Geldstrafe verurteilt.
Da der Pole die Geldstrafe nicht zahlte, wurde der Haftbefehl erlassen. Auch vor Ort konnte er die Strafe nicht begleichen. Er muss nun für 99 Tage hinter Gitter und wurde in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 31 Jahre, männlich, polnisch
- Opfer
- 1 Person
- Tatzeit
- 29.07.2026 um 00:00 Uhr
- Tatort
- BAB 4, Ludwigsdorf, Görlitz