Verdächtiger Gegenstand im ICE - Bundespolizei räumt den Zug und sperrt Bahnsteige, ein Benzinkanister war die Ursache
Mitarbeiter der Bahn entdeckten am Dienstag gegen 16:45 Uhr einen nach Benzin riechenden Gegenstand im ICE. 432 Verspätungsminuten auf zehn Züge, für Reisende bestand laut Polizei keine Gefahr.
Ein Benzinkanister hat am Hauptbahnhof Ulm einen Großeinsatz der Bundespolizei ausgelöst.
Am Dienstagabend stellten Mitarbeiter der Deutschen Bahn gegen 16:45 Uhr in einem ICE von München nach Hamburg-Altona einen verdächtigen, nach Benzin riechenden Gegenstand fest und informierten die Bundespolizei. Einsatzkräfte räumten den Zug 514 und sperrten mehrere Bahnsteige ab. Den betroffenen ICE ließ die Bahn zum Bahnhof Beimerstetten fahren, dort identifizierten Spezialkräfte den Gegenstand als verpackten und ausgelaufenen Benzinkanister.
Für Reisende bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr. Durch die Maßnahmen kamen zehn Züge auf insgesamt 432 Verspätungsminuten, ein weiterer Zug musste umgeleitet werden.
Warum jemand den Kanister im Zug abstellte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Stuttgart
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Ulm