Goldketten-Betrug in Recklinghausen — Senior getäuscht
Am Samstag ist wieder ein Senior aus Recklinghausen auf die "Goldketten-Betrugsmasche" hereingefallen. Die Masche tritt aktuell häufiger auf, deshalb warnt die Polizei Recklinghausen erneut.
Der Trickbetrug passierte diesmal am Samstagvormittag (gegen 11 Uhr) auf der Langobardenstraße in Suderwich. Ein 77-jähriger Mann wurde von einer Frau, die gerade aus einem Auto ausgestiegen war, nach dem Weg zum nächsten Krankenhaus gefragt. Als Dank habe die Frau ihm eine Kette um den Hals gelegt und ihm einen Ring angesteckt. Anschließend sei sie als Beifahrerin ins Auto eingestiegen und weggefahren. Erst danach stellte der Senior fest, dass seine echte Goldkette fehlte. Der Modeschmuck, der ihm stattdessen gegeben wurde, konnte sichergestellt werden.
Die Frau wurde wie folgt beschrieben: etwa 50 Jahre alt, schwarze Haare, schlanke Statur, sprach russisch. Auf dem Fahrersitz des Autos saß ein Mann, etwa 40 Jahre alt. Auf dem Rücksitz befand sich außerdem eine weitere Frau, sie wurde als etwa 30 Jahre alt mit stabilerer Figur und schwarzen Haaren beschrieben. Bei dem Auto soll es sich um einen schwarzen Jeep gehandelt haben, vermutlich mit RE-Kennzeichen.
Der "Kettentrick" ist eine Masche, bei der Kriminelle gezielt ältere Menschen mit sichtbarem Schmuck ansprechen, oft unter einem Vorwand wie einer Wegbeschreibung. Durch Ablenkung und körperliche Nähe wird der echte Schmuck gegen wertlosen Modeschmuck ausgetauscht.
Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Internetseite:https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger
Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen, weiblich
- Opfer
- 1 Person, 77 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 25.07.2026 um 11:00 Uhr
- Tatort
- Langobardenstraße, Suderwich, Recklinghausen
- Motiv
- Raub