Schockanruf-Betrug in Lünen - 87-Jährige verliert 45.000 Euro
Eine 87-Jährige bekam einen Anruf eines angeblichen Polizisten: Wegen eines schweren Verkehrsunfalls ihres Sohnes sei eine Kaution fällig. Später übergab sie 45.000 Euro Bargeld auf einem Parkplatz vor dem Amtsgericht. Die Täter sind unbekannt.
Lfd. Nr.: 0546
Samstagmittag (21. Juni) erhielt eine 87-jährige Frau aus Lünen einen Schockanruf von bislang unbekannten Tätern. Nach einem angeblich schweren Verkehrsunfall ihres Sohnes soll die Frau 70.000 Euro an die Staatsanwaltschaft zahlen.
Gegen 12:30 Uhr rief ein Mann bei der Seniorin an und gab sich als Polizist aus. Er teilte ihr mit, dass ihr Sohn in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden sei und sie nun eine hohe Kaution an die Staatsanwaltschaft zahlen müsse. Nachdem sie sich am Telefon auf einen Betrag von 45.000 Euro einigten, erfolgte die Übergabe des Geldes um 15:15 Uhr auf dem Parkplatz Spormeckerplatz vor dem nördlichen Eingang des Amtsgerichts Lünen.
Der Mann, der den Beutel mit dem Bargeld entgegennahm, kann wie folgt beschrieben werden:
Die Dortmunder Polizei warnt erneut vor Trickbetrug am Telefon und auch an der Haustür:
Quelle: Polizei Dortmund
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 1 Person, 87 Jahre, weiblich
- Tatort
- Lünen
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 45,0k €