Radfahrer wirft Fahrrad gegen Auto, weil er nicht nass werden will - 4.000 Euro Schaden
Der Mann stieg ab, hob sein Rad an und warf es gegen den Mini. Danach rannte er davon. Die Polizei sucht nach ihm.
Ein Radfahrer hat sein Fahrrad gegen einen Mini geworfen, weil er nicht nass gespritzt werden wollte. Die 51-jährige Fahrerin des Mini war am Morgen in der Rostocker Straße unterwegs und wollte den Mann auf dem Bürgersteig nicht mit Pfützenwasser bespritzen.
Gegen 07:20 Uhr befuhr die Frau die Straße. Als sie den Radfahrer passieren wollte, stieg dieser unvermittelt ab, hob sein Rad an und warf es gegen das Auto. Auf die Frage der Fahrerin, warum er das getan habe, antwortete er, er habe nicht vollgespritzt werden wollen. Danach stellte er sein Rad gegen einen Zaun und rannte weg.
Der Mini wurde im Frontbereich beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Mann nicht gefunden werden.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 51 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatzeit
- 20.07.2026 um 07:20 Uhr
- Tatort
- Rostocker Straße, Bad Doberan
- Motiv
- Streit
- Schaden
- 4,0k €