Schweizer legt Ausfuhrkassenzettel über 19.000 Euro vor — Ware nicht im Auto, Zoll leitet Verfahren ein
Der 41-Jährige wollte sich die Mehrwertsteuer von knapp 3.700 Euro erstatten lassen. Die Ware hatte er aber bereits Wochen zuvor in die Schweiz gebracht.
Ein 41-jähriger Schweizer hat beim Zoll in Waldshut einen Ausfuhrkassenzettel über Elektromaterial im Wert von rund 19.000 Euro vorgelegt.
Er wollte sich die Mehrwertsteuer von 19 Prozent beim Verkäufer erstatten lassen. Auf die Frage des Beamten, ob er die Ware dabeihabe, bestätigte der Mann, alles befinde sich im Kofferraum. Bei der Kontrolle stellte sich dies als falsch heraus. Der Mann aus dem Kanton Aargau gab an, das Installationsmaterial bereits Wochen zuvor in die Schweiz gebracht zu haben, aber nicht auf die Rückerstattung von knapp 3.700 Euro verzichten zu wollen.
Gegen den Schweizer wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung von rund 4.000 Euro festgesetzt. Der Fall wurde an die Straf- und Bußgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Hauptzollamt Singen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 41 Jahre, männlich, Schweizer
- Tatzeit
- 28.07.2026
- Tatort
- Waldshut
- Schaden
- 3,7k €