Festnahme in Lindau: Gesuchter Ungar mit Haftbefehl — Körperverletzung auf Festival vorgeworfen
Bundespolizisten kontrollierten den 24-Jährigen am Grenzübergang Lindau-Hörbranz. Ein europäischer Auslieferungshaftbefehl lag vor. Er wurde dem Amtsgericht Kempten vorgeführt.
Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Montagfrüh am Grenzübergang Lindau-Hörbranz einen 24-jährigen Ungarn, der mit einem Kfz mit ungarischer Zulassung aus Österreich einreisen wollte.
Bei der Überprüfung schlug der Fahndungscomputer Alarm. Die Beamten stellten fest, dass gegen den 24-Jährigen ein europäischer Auslieferungshaftbefehl vorlag. Laut ungarischen Behörden soll er eine Körperverletzung auf einem Festival begangen haben.
Nach eigenen Angaben wollte der Mann nach Ungarn reisen, um dort mit seinem zugewiesenen Sachbearbeiter zwecks des Haftbefehls zu sprechen. Die Bundespolizisten nahmen ihn vorläufig fest und führten ihn am selben Tag beim Amtsgericht Kempten vor. Nach Bestätigung der Haft lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein, wo er auf die Überstellung nach Ungarn wartet.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 24 Jahre, männlich, ungarisch
- Tatzeit
- 03.08.2026
- Tatort
- BAB96, Lindau