Anlagebetrug mit Kryptowährung - 55-Jähriger verliert über 2300 Euro
Ein 55-Jähriger wurde über Social Media auf eine vermeintliche Krypto-Investition aufmerksam und überwies nach Kontaktaufnahme durch angebliche Broker insgesamt mehr als 2300 Euro auf ausländische Konten.
Ein Mann aus dem Landkreis Sömmerda ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden. Ende März wurde der 55-Jährige auf einer Social-Media-Plattform auf eine vermeintliche Investitionsmöglichkeit in Kryptowährung aufmerksam. Nach seiner Registrierung wurde er von angeblichen Brokern kontaktiert, die ihm hohe Gewinne versprachen. Zunächst überwies der Mann 250 Euro auf ein ausländisches Konto. Die Betrüger forderten ihn auf weitere Beträge zu investieren. Insgesamt überwies der Mann mehr als 2.300 Euro. Als er seine angeblichen Gewinne nicht ausgezahlt bekam, erkannte er den Betrug und erstattete am Dienstagvormittag Anzeige bei der Polizei.
So schützen Sie sich vor Anlagebetrug:
Seien Sie wachsam bei unrealistischen Gewinnversprechen. Angebote mit außergewöhnlich hohen Renditen sind in der Regel unseriös.
Tätigen Sie keine Zahlungen auf ausländische Konten ohne gründliche Prüfung.
Prüfen Sie die Seriosität der Anbieter. Recherchieren Sie die Plattform gründlich - beispielsweise über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder Verbraucherzentralen.
Nicht unter Druck setzen lassen: Seriöse Anbieter drängen nicht zu schnellen Entscheidungen oder hohen Einzahlungen.(SE)
Quelle: Landespolizeiinspektion Erfurt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 55 Jahre, männlich
- Tatort
- Sömmerda
- Schaden
- 2,3k €