Betrug durch falsche Dachdecker in Zerbst
Gegen 14.30 Uhr des 22.07.2026 klingelte ein Mann an der Tür eines Einfamilienhauses im Stadtkern von Zerbst. Er verschaffte sich unter dem Vorwand, Inhaber einer örtlichen Dachdeckerfirma zu sein und im Rahmen von Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer die Schornsteine angrenzender Wohnhäuser auf ihre Standfestigkeit überprüfen zu wollen, gemeinsam mit einem Mitarbeiter Zutritt zum Gebäude. Hier wiesen die falschen Handwerker die 82 und 77 Jahre alten Bewohner auf einen - vermutlich kurz zuvor von ihnen selbst verursachten - Wasserfleck im Treppenhaus hin. Im gleichen Atemzug unterbreiteten sie dem Ehepaar das Angebot, den Wasserschaden zu beseitigen und auch den Schornstein zu stabilisieren. Dafür wurden Materialkosten in Höhe von 3.500 Euro veranschlagt. Weitere Arbeitskosten in Höhe von ungefähr 1.200 Euro seien dann nach Abschluss der Arbeiten fällig. Der Hausherr übergab den sogenannten „Dach-Haien“ die vereinbarte Summe, woraufhin die Männer zusicherten, zeitnah zurückzukehren und mit den Arbeiten beginnen zu wollen. Die Betrüger verschwanden jedoch auf nimmer wiedersehen.
Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 2 Personen, 82, 77 Jahre
- Tatzeit
- 22.07.2026 um 14:30 Uhr
- Tatort
- Stadtkern, Zerbst
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 3,5k €