Drogenhandel im Krefelder Hauptbahnhof

Durch einen Zeugenhinweis am Südeingang des Hauptbahnhofs konnte am Samstagabend ein 27-jähriger Dealer gestoppt werden. Bei der Kontrolle fanden Beamte 234 Gramm Cannabis, 18 Tilidin-Tabletten sowie 285 Euro Bargeld. Der Mann ist wieder frei.

KrefeldNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Ein aufmerksamer Zeugenhinweis führte am Samstagabend (25. April) zur Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers im Krefelder Hauptbahnhof. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten bei einem 27-Jährigen eine erhebliche Menge Cannabis, verschreibungspflichtige Medikamente und Bargeld sicher.

Gegen 19:45 Uhr informierte ein Reisender die Beamten darüber, dass ein Mann am Südeingang aktiv Passanten anspreche, um Cannabis und Schmerzmittel zum Kauf anzubieten. Die Einsatzkräfte suchten den Bereich unmittelbar auf und kontrollierten den 27-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Bei der anschließenden Durchsuchung erhärtete sich der Verdacht. Die Beamten fanden insgesamt 234 Gramm Cannabis - bereits portioniert in 14 Verkaufseinheiten sowie zwei größeren Beuteln und 18 Tilidin-Tabletten auf. Zudem führte der Mann 285 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung mit sich.

Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz (KCanG) sowie das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) eingeleitet. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde der junge Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß belassen.