Verhungerter Hund in verwahrloster Wohnung in Euskirchen entdeckt
Ein Vermieter meldete am Dienstag gegen 17 Uhr Sorgen um seine seit Wochen unerreichbare Mieterin. In der verschlossenen Wohnung fanden Beamte den Kadaver eines offenbar verhungerten Hundes. Eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz wurde gefertigt.
Am gestrigen Dienstag (21. Januar) meldete sich gegen 17 Uhr ein Zeuge bei der Polizei in Euskirchen, weil er sich Sorgen um die Mieterin einer seiner Mietwohnungen machte. Er gab an, die Frau seit mehreren Wochen nicht mehr erreichen zu können.
Die Rollläden der Mietwohnung waren verschlossen.
Polizeibeamte fanden daraufhin in der Wohnung der Frau den Kadaver eines offensichtlich verhungerten Hundes. Zudem befand sich die Wohnung in einem stark verwahrlosten Zustand.
Die Mieterin konnte von den Polizeibeamten telefonisch erreicht werden.
Nach ersten Erkenntnissen war die Mieterin bereits seit mehreren Wochen nicht mehr in der Wohnung.
Eine Bekannte, die sich um den Hund gekümmert hatte, hatte den Hund in der Wohnung eingesperrt und sich dann nicht mehr um ihn gekümmert.
Es wurde eine Anzeige bezüglich der Straftat nach dem Tierschutzgesetz gefertigt.
Quelle: Kreispolizeibehörde Euskirchen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- Euskirchen