Räuberische Erpressung in Frankfurt - Mann am Hauptbahnhof mit Messer bedroht

Am Tiefgleis 102 forderte ein 36-Jähriger gegen 00:50 Uhr die Kopfhörer eines Wartenden und untermauerte seine Forderung durch das Vorhalten eines Messers. Das Opfer blieb unverletzt, nachdem es die Beute herausgab. Der Täter wurde festgenommen.

Frankfurt am MainHessenVeröffentlicht am
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(di) Eine räuberische Erpressung am Tiefgleis des Hauptbahnhofs endete heute Nacht (11. Februar 2026) mit der schnellen Festnahme und Einlieferung des mutmaßlichen Täters in die Haftzellen des Polizeipräsidiums.

Nach bisherigen Erkenntnissen näherte sich der 36-jährige Beschuldigte gegen 00:50 Uhr einem wartenden 35-Jährigen am Tiefgleis 102 im Frankfurter Hauptbahnhof und forderte die Herausgabe dessen Kopfhörer. Nachdem der Angesprochene nicht reagierte, unterstrich der Täter seine Forderung, indem er mit einem Messer drohte. Hierauf gab der 35-Jährige seine Kopfhörer heraus und der Täter ergriff die Flucht.

Diese währte jedoch nicht lange. Ein aufmerksames Streifenteam der Bundespolizei nahm den 36-Jährigen aufgrund der übereinstimmenden Täterbeschreibung noch am Südausgang des Hauptbahnhofs fest und übergab ihn an die Beamten des zuständigen Polizeireviers.

Das Tatmittel sowie Raubgut fanden die Beamten noch beim Täter. Der wohnsitzlose Tatverdächtige soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.