Schockanruf in Radebeul — Versuchter Betrug mit 125.000 Euro
Unbekannte haben am Dienstagabend versucht, ein Ehepaar (63, 64) um 125.000 Euro zu betrügen.
Die Täter nutzten hierfür eine scheinbar neue Variante des Schockanrufes. Eine angebliche Professorin einer Klinik suggerierte dem Paar, dass deren Tochter schwer erkrankt sei und nur ein neuartiges Medikament aus der Schweiz sie retten könne. Für die Rettung ihrer Tochter sollten die Eltern 125.000 Euro aufbringen. Als die 63-Jährige den Betrügern sagte sie habe nur 2.000 Euro, wurde ein Treffpunkt vor einer Klinik für die Geldübergabe ausgemacht. Auf dem Weg zur Geldübergabe kam es zur Unterbrechung des Telefonats mit den Tätern. In diesem Moment rief die tatsächliche Tochter des Ehepaares an und klärte den Schwindel auf.
Quelle: Polizeidirektion Dresden
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, weiblich
- Opfer
- 2 Personen, 63, 64 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 23.06.2026 um 17:15 Uhr
- Tatort
- Radebeul
- Schaden
- 0 €