Fremdenfeindliche Beleidigung am Festzelt in München - Zwei Verletzte
Nach einem Streit beleidigte ein 23-Jähriger einen 38-jährigen Sicherheitsmitarbeiter fremdenfeindlich. Bei der Festhaltung am Boden wurden beide verletzt. Der Gast wird wegen Volksverhetzung angezeigt, der Sicherheitsmitarbeiter wegen Körperverletzung.
Am Samstag, 03.05.2025, gegen 16:30 Uhr, wartete ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München im Bereich vor den Toiletten eines Festzeltes auf seine Begleiterinnen. Dort wurde er von zwei Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes aufgefordert, diesen Bereich zu verlassen. Es entwickelte sich ein verbaler Streit, in dessen Verlauf der Gast einen 38-jährigen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter mit fremdenfeindlichen Worten beleidigte, in denen die dunklere Hautfarbe des Mitarbeiters thematisiert wurde.
Die Sicherheitsdienst-Mitarbeiter fixierten daraufhin den 23-Jährigen auf dem Boden und verständigten anschließend die Polizei. Während der Festhaltung wurden der 23-Jährige und der 38-Jährige verletzt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnten alle Beteiligten vor Ort angetroffen werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten von dort aus entlassen. Der 23-Jährige wurde wegen Volksverhetzung und der 38-Jährige wegen Körperverletzung angezeigt.
Das Kriminalfachdezernat 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 23 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 38 Jahre, männlich
- Tatort
- Ludwigsvorstadt, München
- Motiv
- Hass