Drohne behindert Rettungshubschrauber nach Unfall auf der B8
Über dem Unfallort kreiste eine zivile Drohne, sodass der Rettungshubschrauber nicht starten konnte. Die Schwerverletzte wurde mit dem Rettungswagen transportiert, die Versorgung verzögerte sich massiv. Die Fahndung nach dem Drohnenpiloten blieb erfolglos.
Im Rahmen der Unfallaufnahme tauchte mehrfach eine scheinbar zivile Drohne über dem Einsatzort auf. Hierdurch konnte der Rettungshubschrauber nicht starten. Schließlich musste die Verunfallte mittels Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden. Die Rettungsmaßnahmen und somit auch die notwendige medizinische Versorgung der Verunfallten verzögerten sich massiv. Die B8 musste aufgrund des verzögerten Starts für über eine Stunde voll gesperrt werden.
Eine sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zum Auffinden des Drohnenpiloten. Es wird ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.
Quelle: Polizeidirektion Neuwied/Rhein
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 61 Jahre, weiblich
- Tatort
- B8, Altenkirchen