Phishing-Betrug in Ketsch - Kein Schaden entstanden
Am Montagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, rief ein vermeintlicher Bankmitarbeiter auf dem Festnetztelefon eines 72-jährigen Mannes an. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gelang ihm die Einrichtung eines Dauerauftrags vom Konto des Ketscher Bürgers zu seinen Gunsten.
Auf dem Display des Telefons des 72-Jährigen wurde mittels Call-Spoofing die korrekte Telefonnummer der Bankfiliale angezeigt, weswegen der Senior keinen Verdacht schöpfte.
Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der Betrugsabteilung der Bank aus und teilte mit, dass eine verdächtige Überweisung vom Konto des Ketschers getätigt wurde. Hierauf ermöglichte der 72-Jährige in dem Glauben, die Überweisung stornieren zu können, dem Betrüger den Fernzugriff auf seinen Computer und autorisierte unter anderem das Einrichten eines Dauerauftrags auf ein fremdes Konto. Am Folgetag rief der 72-Jährige bei seiner Hausbank an. Die dortige Bankmitarbeiterin erkannte den Betrug und konnte den Dauerauftrag stornieren, so dass letztlich kein Schaden entstand.
Tipps zum Schutz vor Phishing:
Weitere Informationen zum Thema Phishing finden Sie auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention unter:https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing/.
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 72 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 23.02.2026 um 15:30 Uhr
- Tatort
- Ketsch
- Motiv
- Raub