Anlagebetrug: 75-Jähriger verliert sechsstellige Summe, 82-Jähriger überweist auf französisches Konto
Beide Männer wurden über unterschiedliche Wege kontaktiert. Der 75-Jährige überwies über einen längeren Zeitraum auf deutsche Konten, der 82-Jährige nach telefonischer Beratung auf ein französisches…
Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg verzeichnet seit geraumer Zeit ein auffallend hohes Fallaufkommen von Anlagebetrug. Aktuell wird in zwei Fällen ermittelt, bei denen zwei Männer einen hohen Vermögensschaden erlitten.
Ein 75-Jähriger gelangte über eine Internetplattform zu einem Video, in dem eine vermeintlich berühmte Person für Internetseiten zum Thema private Geldanlagen warb. Er registrierte sich und überwies über einen längeren Zeitraum mehrere Geldbeträge auf unterschiedliche deutsche Konten. Als er den Betrug erkannte, hatte er bereits einen sechsstelligen Vermögensschaden erlitten.
Ein 82-jähriger Mann überwies nach einer telefonischen Beratung mit einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Firma einen fünfstelligen Geldbetrag auf ein französisches Bankkonto, in dem Glauben, eine Festgeldinvestition zu tätigen. Auch er bemerkte den Betrug erst, als es bereits zu spät war.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 2 Personen, 75, 82 Jahre, männlich
- Tatort
- Mannheim
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 100,0k €