Afghane (53) zeigt im Fernbus eine gestohlene tschechische ID-Karte, das Lichtbild passt nicht zu ihm
Die Bundespolizei stoppte den Bus aus Italien an der Zollanlage. Auf dem Handy des Mannes fanden die Beamten Kopien seines echten Ausweises.
Ein Fahrgast händigte bei der Kontrolle eines Fernbusses eine tschechische Identitätskarte aus. Die Abfrage im Fahndungssystem ergab: Die Karte war als gestohlen gemeldet.
Das Lichtbild auf dem Dokument wich deutlich von dem Mann ab. Die Beamten stoppten den Bus am Donnerstagabend gegen 21 Uhr an der Gemeinschaftszollanlage Konstanz. Der Bus war aus Italien über die Schweiz in Richtung Deutschland unterwegs.
Bei der Durchsuchung des Mobiltelefons fanden die Einsatzkräfte digitale Kopien des tatsächlichen Ausweises. So ergaben die Ermittlungen, dass es sich um einen 53-jährigen afghanischen Staatsbürger handelt. Er hatte keine Papiere für die Einreise nach Deutschland dabei.
Die Bundespolizei beschlagnahmte das tschechische Dokument. Gegen den Mann laufen Verfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren und versuchter unerlaubter Einreise. Danach wiesen ihn die Beamten in die Schweiz zurück.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 53 Jahre, männlich, afghanisch
- Tatort
- Konstanz