Bundespolizei stoppt Gesuchten an Grenze: Rumäne zahlt 3.833 Euro und entgeht Haft
Der 33-Jährige war wegen Insolvenzverschleppung verurteilt. Er zahlte die offene Geldstrafe und konnte seine Reise fortsetzen.
Ein 33-jähriger Rumäne zahlte an der Grenze eine offene Geldstrafe von 3.833 Euro und entging damit einer Haftstrafe von 55 Tagen.
Gegen 11:10 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann am Grenzübergang auf der BAB 4 in Ludwigsdorf. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Hintergrund war eine Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung. Das Amtsgericht Berlin hatte den Mann im Jahr 2025 zu der Geldstrafe verurteilt. Da diese nicht beglichen war, erließ die Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl.
Der 33-Jährige gab zunächst an, die Strafe bereits bezahlt zu haben. Eine Prüfung ergab, dass dies nicht zutraf. Er entschied sich für die Zahlung und konnte anschließend seine Weiterreise fortsetzen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 33 Jahre, männlich, rumänisch
- Tatzeit
- 15.08.2026 um 11:10 Uhr
- Tatort
- BAB 4, Ludwigsdorf, Görlitz
- Schaden
- 3,8k €