Gefahrenbremsung in Berlin-Hellersdorf - sieben Busfahrgäste verletzt
Für ein Wildschwein bremste ein Busfahrer scharf; ein Zusammenstoß gab es nicht. Sieben Fahrgäste verletzten sich überwiegend am Kopf, darunter fünf Kinder zwischen zwei und neun Jahren. Die meisten wurden ambulant behandelt, ein Erwachsener stationär.
Mehrere verletzte Fahrgäste sind das Ergebnis einer Gefahrenbremsung gestern Nachmittag in Hellersdorf. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 61-Jähriger gegen 18:30 Uhr mit einem BVG-Bus der Linie X69 auf der Kaulsdorfer Straße in Richtung Deutschhofer Allee unterwegs. Innerhalb eines zu durchfahrenden Waldstücks kreuzte nach Aussage des Busfahrers ein Wildschwein die Fahrbahn, woraufhin er eine Gefahrenbremsung einleitete. Ein Zusammenstoß mit dem Wildschwein ereignete sich nicht. Bremsungsbedingt erlitten insgesamt sieben Fahrgäste überwiegend Kopfverletzungen. Unter den Verletzten befanden sich unter anderem fünf Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren, die ambulant in Krankenhäusern behandelt wurden. Eine der beiden erwachsenen Verletzungen verblieb zur stationären Behandlung, während die zweite ebenfalls ambulant behandelt wurde. Der Busfahrer erlitt einen Schock. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3
(Ost).
Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 61 Jahre, männlich
- Opfer
- 7 Personen, 2-9 Jahre
- Tatort
- Kaulsdorfer Straße, Hellersdorf, Berlin