30-Jähriger entzündet Möbelstück im Hausflur - Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnungen
Der Mann wurde im Nahbereich festgenommen und kam wegen eines psychischen Ausnahmezustands zunächst in ein Krankenhaus. Am Folgetag erließ der Haftrichter Untersuchungshaftbefehl.
Ein 30-Jähriger entzündete am Mittwochnachmittag ein Möbelstück im Hausflur eines Mehrparteienhauses in der Burgundenstraße.
Gegen 15:45 Uhr verschaffte er sich Zugang zum Hausflur und setzte das Möbelstück in Brand. Die Feuerwehr löschte den Brand im dritten Obergeschoss, bevor er auf die Wohnungen übergreifen konnte. Es entstand Sachschaden von circa 20.000 Euro.
Polizeikräfte trafen den Mann im Nahbereich des Hauses an und nahmen ihn vorläufig fest. Da er sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er zunächst in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Am Donnerstag wurde der 30-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat, dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Untersuchungshaftbefehl wegen dringenden Tatverdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Als Haftgrund wurde Fluchtgefahr angenommen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 30 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 29.07.2026 um 15:45 Uhr
- Tatort
- Burgundenstraße, Ludwigshafen
- Schaden
- 20,0k €