Haftbefehl vollstreckt: 38-Jähriger muss 17 Tage in Haft, Geldstrafe blieb offen
Die Bundespolizei kontrollierte den Georgier am Bahnhof Stendal. Er war wegen Diebstahls verurteilt, hatte die Strafe aber nicht bezahlt.
Die Bundespolizei hat am Samstag, 22. August 2026, am Hauptbahnhof Stendal einen per Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen.
Bei der Kontrolle auf Bahnsteig drei um 16:57 Uhr ergab die Überprüfung der Personalien, dass gegen den 38-jährigen Georgier ein Haftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Krefeld hatte ihn im Mai 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 875 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt.
Da der Mann den Betrag nicht zahlte und sich nicht stellte, erließ die Staatsanwaltschaft Krefeld im Mai 2026 den Haftbefehl. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins Bundespolizeirevier. Den haftabwendenden Betrag von 850 Euro konnte er nicht zahlen.
Der 38-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um seine 17-tägige Haftstrafe anzutreten.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 38 Jahre, männlich, georgisch
- Tatort
- Stendal
- Schaden
- 875 €