Versuchtes Tötungsdelikt in Ludwigsburg - Auseinandersetzung am Bahnhof
Bei einer Auseinandersetzung zweier Personengruppen am Bahnhof wurde ein 18-Jähriger durch einen spitzen Gegenstand schwer verletzt und musste operiert werden. Die unbekannten Täter sind flüchtig, zudem fielen Schüsse aus einer Schreckschusswaffe.
Am vergangenen Wochenende (Samstag, 07.03.2026 / Sonntag, 08.03.2026) gab es im Stadtgebiet Ludwigsburg im Bahnhofsbereich eine Auseinandersetzung zweier Personengruppen, bei der ein 18-Jähriger verletzt worden war. Bereits knapp zwei Stunden zuvor war von Zeugen ein Streit zwischen unbekannten Personengruppen im Bahnhofsbereich gemeldet worden (wir berichteten:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6231141).
Der 18-Jährige wurde im Zuge der Auseinandersetzung offenbar durch einen spitzen Gegenstand schwer verletzt und in einem Krankenhaus operiert, ist zwischenzeitlich aber wieder außer Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat aufgrund des Sachverhalts ein Strafverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen Unbekannt eingeleitet.
Zur Fahndung nach den unbekannten Tatverdächtigen sowie zur Durchführung der Spurensicherung war die Myliusstraße zwischen der Schillerstraße und dem Bahnhof am Sonntag (08.03.2026) zwischen 00:30 Uhr und 03:40 Uhr für den Verkehr gesperrt. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich unter anderem Hinweise auf mehrere Knallgeräusche, mutmaßlich aus einer Schreckschusswaffe. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person, 18 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 07.03.2026
- Tatort
- Myliusstraße, Ludwigsburg