Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen: Sprengstoff an Drohne am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt
Es besteht der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Eine Frachtmaschine kollidierte in der Luft mutmaßlich mit einer weiteren Drohne.
Die Bundesanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren zum Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle übernommen.
Wegen der besonderen Bedeutung des Falles übernahm sie das Verfahren von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Es besteht der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
Es liegen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass am Abend des 4. August 2026 auf dem Gelände des Flughafens mittels einer Drohne eine Explosion verursacht werden sollte. Hierzu waren an der Drohne professioneller Sprengstoff und ein Zünder angebracht worden.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatzeit
- 04.08.2026 um 20:00 Uhr
- Tatort
- Leipzig/Halle