Kohlenmonoxidbelastung in Maintal - Familie nach Grill-Vorfall versorgt
Ein vermutlich falsch gelöschter Holzkohlegrill sorgte für Kohlenmonoxid in der Wohnung. Alle sechs Bewohner klagten über Kopfschmerzen und Schwindel und wurden vor Ort versorgt. Gegen den Vater wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
1. Wegen Kohlegrill - Familie musste medizinisch versorgt werden - Maintal
(cb) Vermutlich verursachte ein nicht ordnungsgemäß gelöschter Holzkohlegrill bei einer sechsköpfigen Familie aus Maintal unter anderem Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, weshalb die sechs Personen in einem Rettungswagen behandelt werden mussten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen holte der 48 Jahre alte Familienvater am Mittwoch, kurz nach 1 Uhr, den scheinbar erloschenen Grill in die gemeinsame Wohnung in der Ludwig-Thoma-Straße (20er-Hausnummern). Kurz darauf klagten alle sechs Bewohner der Wohnung über Kopfschmerzen sowie Schwindelgefühl und verständigten den Rettungsdienst. Die Familie konnte vor Ort medizinisch versorgt werden. Die hinzugezogene Feuerwehr stellte in der betroffenen sowie in einer benachbarten Wohnung eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration fest. Beide Wohnungen konnten nach ausreichender Belüftung wieder bezogen werden. Auf den Vater kommt nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung zu.
Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 48 Jahre, männlich
- Opfer
- 6 Personen
- Tatort
- Ludwig-Thoma-Straße, Maintal