Tödlicher Unfall auf der A 30 - 66-Jähriger verstirbt an Unfallstelle
Auf der A 30 blieb ein 66-Jähriger aus unbekannten Gründen stehen. Beim Wiederanfahren kollidierte sein Audi mit dem Auflieger eines überholenden Lkw, der Pkw schleuderte und prallte gegen die Leitplanken. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
SI / Bielefeld / Herford / A30 / Ründe - Am Donnerstag, 09.01.2025, ereignete sich auf der A 30 in Fahrtrichtung Hannover ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 66-jähriger Fahrer aus Melle verstarb.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 66-Jährige gegen 08:00 Uhr mit seinem Audi A4 die A30 in Richtung Hannover. Zwischen den Anschlussstellen Bruchmühlen und Bünde verlangsamte er aus bisher unbekannten Gründen seine Fahrt und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Ein 49-jähriger ukrainischer Lkw-Fahrer erkannte die Situation und wechselte mit seiner MAN Sattelzugmaschine auf den linken Fahrstreifen. Nachdem er den Pkw überholt hatte, scherte er wieder rechts ein. Zwischenzeitlich hatte der Audifahrer seine Fahrt fortgesetzt und kollidierte mit dem Heck des Aufliegers. Durch den Aufprall kam der Pkw ins Schleudern und prallt erst gegen die Betonleitwand links, dann rechts gegen die Leitplanke.
Der 66-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle.
Der 49-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Der Audi wurde mit einem Totalschaden abgeschleppt und für die weiteren Ermittlungen sichergestellt.
Für die Unfallaufnahme wurde ein spezielles Unfallaufnahmeteam der Polizei Bielefeld eingesetzt. Die Fahrbahn musste bis 11:25 Uhr voll gesperrt werden. Den Sachschaden schätzten die Autobahnpolizisten auf etwa 27 000 Euro.
Quelle: Polizei Bielefeld
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 49 Jahre, männlich, ukrainisch
- Opfer
- 1 Person, 66 Jahre, männlich
- Tatort
- A30, Bünde
- Schaden
- 27,0k €